Was willst du wirklich, wirklich?

Hast du dir diese Frage schon einmal gestellt?

 

Und zwar nicht, wenn du dich an der Eistheke für Joghurt oder Malaga entscheiden musst! Nein, dann, wenn es darum geht, was du im Leben willst? Und zwar wirklich und wahrhaftig ohne Bedauern bis zum Tod?

 

Das ist eine Frage, für deren Beantwortung du dir genug Zeit nehmen solltest.

 

Wer hats erfunden?

 

Der Sozialphilosoph Frithjof Bergmann (Begründer der New-Work-Idee), hat diese Frage erstmals in den 1970ern Fließbandarbeitern in Amerika gestellt. Ihre Jobs wurden gestrichen, weil Computer sie besser und billiger erledigen konnten. Die Frage diente dazu, eine passende neue Arbeit für sie zu finden.

 

Die Reaktionen waren sehr extrem. Gestandene Männer brachen in Tränen aus, weil sie noch nie jemand gefragt hatte, was sie wirklich und wahrhaftig wollten.

 

Die meisten Menschen wissen nicht, was sie wirklich, wirklich wollen, unabhängig davon, ob sie 20 Jahre am Fließband gearbeitet haben oder Universitätsprofessor sind. Bergmann nennt das „Armut der Begierde“.

 

Diese kommt davon, dass wir zu vielen Einflüssen ausgesetzt sind, die wir berücksichtigen, wenn wir etwas tun: Erziehung, Gesellschaft, Glaube, Beziehungen, Status etc.

 

Wie findest du heraus, was du wirklich, wirklich willst?

Am besten, indem du dich selbst erst mal richtig kennenlernst!

 

Ein paar Vorschläge dazu:

 

  • Wenn es dir leichter fällt: schreib zunächst auf, was du NICHT willst.

Das ist zumindest mal ein Schritt. Mit einem Blick auf die Liste kannst du einfacher entscheiden, ob du zu etwas Ja sagst oder Nein. Konsequent sein hilft!

 

  • Mach alle möglichen Persönlichkeitstests

Nicht die, die es in Zeitschriften gibt. Nein, die, die zum Beispiel in Bewerbungsverfahren oder bei Weiterbildungen angeboten werden. Auch online gibt es vieles zu entdecken.

 

  • Geh vor wie Frithjof Bergmann und frage dich immer wieder:

„Gab es in den letzten Tagen etwas, das mir eine unerwartete ‚Freude‘ (a pleasure) bereitet hat?“

  • Reise mit John Strelecky ins Café am Rande der Welt und beantworte dir die Fragen:

Warum bist du hier?

Hast du Angst vor dem Tod?

Führst du ein erfülltes Leben?

 

 

 

  • Nutze an einem bestimmten Punkt die Hilfe eines Coaches, Mentors oder einer anderen Form von Begleitung.

 

  • Erlebe viele unterschiedliche Dinge, triff neue Menschen, rede mit ihnen über besondere Themen, die neu für dich sind.

 

  • Stelle vor allem viele Fragen auch dir selbst!

 

Sehr wahrscheinlich gibt es noch unzählige weitere Wege, wie du dich selbst besser kennenlernen kannst. Wichtig ist, dass du es tust, auch wenn du Angst davor hast, dass etwas Falsches herauskommt.

 

Keine Sorge, das kann nicht passieren. Denn was rauskommt, bist du! Und du bist richtig!

 

Kein Zeitdruck

 

Das Ganze ist nichts, was du in 2 Wochen erledigt haben wirst. Je nachdem, wie gut du dich schon kennengelernt hast wie viele Schichten du schon abgelegt hast dauert es Jahre, Monate oder nur noch einen Moment. Bedenke, dass sich das, was du willst, auch ändern kann und darf.

 

Wann weißt du, dass du „es“ gefunden hast?

 

Die Zeichen sind deutlich, und meist körperlich spürbar. Tränen gehören oft dazu. Wie es Gabriele Feile dabei erging, verrät sie im E-ssay Die Wahrheit über New Work. Zusammen mit ein paar weiteren Tipps, die dir helfen, dich selbst und die Neue Arbeit zu finden.

 

Frithjof Bergmann kam am Heiligabend, also am 24. Dezember 1930, zur Welt und verließ sie am 23. Mai 2021 einem Pfingstmontag. Welch passende Zeitmarkierungen für ein erlebnis-reiches Leben.

Es geht mir ans Herz, dass ich mein E-ssay Die Wahrheit über New Work bei Erscheinen im November 2020 ihm, seiner Vision und seinem Lebenswerk gewidmet habe.

In den Kreis der Nachrufschreibenden möchte ich mich nicht einreihen. Stattdessen werde ich weiterhin New Work by Frithjof Bergmann mit der Welt teilen.

Mehr zum Thema „New Work"

Diesen Artikel findest du in seiner vollständigen Version und mit allen „Geheimnissen“ im E-ssay Die Wahrheit über New Work. Dort beleuchtet Gabriele Feile, wie „Neue Arbeit“ wirklich gemeint ist und wie daraus eine „Neue Kultur“ werden kann. Die Voraussetzung ist: Menschen kennen sich selbst so gut, dass sie wissen, was sie wirklich, wirklich wollen.

Wir schwingen auf der #Schmetterlingsfrequenz.

Wer vollkommen bei sich selbst ankommen will, nimmt sich Schmetterlinge als Vorbild: Sie ent-falten sich und zeigen der Welt ihre Farben beim Fliegen.

Auf der Schmetterlingsfrequenz gibt es keinen hinderlichen Ballast mehr. Nichts hält dich davon ab, ein erfülltes Leben zu führen.

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Schmetterlingsfrequenz

Über Gabriele Feile:

Gabriele ist angekommen auf der #Schmetterlingsfrequenz und erfüllt ihre Lebensaufgabe: Brücken bauen.

Sie ist sich sicher: Je mehr Menschen so sind, wie sie gedacht sind und tun, wofür sie gemacht sind, je ausgeglichener ist die Welt.

Gabriele fliegt voraus, blickt aus großer Distanz auf die Welt und kann scheinbare Gegensätze verbinden und Brücken zu unerreichbaren Orten bauen.

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