Hast du eigentlich dein Testament gemacht?

 

Diese Frage hörte Sebastian Fitzek von seiner damaligen Frau am Telefon, gerade als er ein Flugzeug besteigen wollte. Und genau diese Frage gab den Ausschlag für ein Fitzek-Buch, das völlig aus der Reihe tanzt.

 

Fitzek schreibt ausschließlich Psycho-Thriller, einige von ihnen haben mich nachts nicht schlafen lassen und mein Nervenkostüm ziemlich zerfetzt.

 

Sein 2019 erschienenes Buch „Fische, die auf Bäume klettern“* hat er für seine drei Kinder geschrieben, die damals noch sehr klein waren. Er stellt sich vor, dass sie das Buch (mit ihm zusammen) lesen, wenn sie, na ja, im passenden Alter sind.

 

Im Flugzeug entwarf er die Idee für das Buch, in das er die Dinge schreiben wollte, die er seinen Kindern heute sagen würde, wenn er morgen nicht mehr die Gelegenheit dazu hätte.

 

Falls also zum Beispiel das Flugzeug abstürtzte, er von einem Serienkiller umgebracht würde oder anderweitig die Kommunikation nicht mehr möglich wäre.

 

Ein zauberhaftes Buch

 

Das Buch mit 18 Kapiteln ist ganz einfach zauberhaft. Fitzek, Jahrgang 1971, erteilt seinen Kindern Ratschläge für ein gelungenes Leben.

 

Dabei will er ihnen keine Gebrauchsanweisung geben, sondern sie dazu ermuntern, ihren eigenen Standpunkt im Leben zu markieren.

 

Und um es gleich vorweg zu nehmen: Das Buch ist nicht nur für seine Kinder ein Schatz, sondern für alle, die über den Sinn des Lebens nachdenken, philosophieren oder gar selbst schreiben wollen.

 

Dein Vermächtnis an deine Kinder

 

Was ist es, das du deinen Kindern vermachen willst, abgesehen von materiellen Dingen?

 

Was teilst du ihnen mit, sei es als Buch, als Theaterstück, als Song, als Gedicht, als Gemälde, als Skulptur oder als Film? Was ist also dein Vermächtnis an deine Kinder?

 

Betonst du, dass das Wichtigste im Leben die Bildung ist und gute Noten?

 

Willst du ihnen erzählen, wie wichtig es ist, einen einträglichen Beruf zu haben, mit welchem sie eine Familie ernähren können?

 

Empfiehlst du ihnen, ihr Geld in Immobilien, in Gold oder in Aktien anzulegen?

 

Und wenn ja, worauf stützt du deine Empfehlungen?

 

Stellst du dein Leben als „Kopiervorlage“ dar?

 

Gibst du einfach das weiter, was deine Eltern dir vorgelebt haben?

 

Oder malst du ihnen das Leben aus, das du gerne (gehabt) hättest?

 

Die Wahrheit

 

Sebastian Fitzek tut nichs von alledem. Er schaut mit Abstand auf sein Leben zurück, erzählt offen von seinen Fehlentscheidungen und von den richtigen, und ist sich nicht zu schade dafür, allgemein gültige Wahrheiten zu widerlegen.

 

Das alles macht er in einer Sprache, die amüsant, kumpelhaft und irgendwie nonchalant klingt. Kein bisschen wie ein Oberlehrer und auch nicht wie ein Ratgeber-Autor, der alle Floskeln drauf hat.

 

Fitzek gibt zu, dass er recht lange für das Buch gebraucht hat. Er ist ja ein echter Vielschreiber, doch dieses Mal hat es ihn einiges gekostet, nicht nur Zeit.

 

Noch nie sei es ihm so schwergefallen, sich so unmissverständlich festzulegen.

 

Hatte er vorher noch geglaubt, einen sehr gefestigten Standpunkt im Leben zu haben, musste er feststellen, dass dem nicht so war. Also nutzte er das Buch, um seinen ganz persönlichen Standpunkt zu formulieren.

 

Seine Brücke

 

Wohl wissend, dass er sich nur dann an seinen Prinzipien messen lassen kann, wenn andere sie kennen, entschied er sich für eine Veröffentlichung als Buch.

 

Lägen seine Worte nur in der Schublade könnte er sie je nach Lebenssituation einfach anpassen. Das wollte er vermeiden.

 

Fitzek hat also mithilfe seines ganz persönlichen Talents des Erzählens sehr viel näher zu sich selbst gefunden.

 

Das Buch schrieb er zwar für seine Kinder, aber in erster Linie  für sich selbst. Es wurde zu seiner Brücke, die er selbst gebaut hat.

 

Und du?

 

Vielleicht bist du nicht so ein begabter Schreiberling wie Sebastian Fitzek. Doch die Frage, was du deinen Kindern (oder Patenkindern) vermachen oder sagen willst, die kannst du dir dennoch stellen.

 

Eventuell passiert dir dasselbe wie Fitzek, und du fängst an, deinen Lebensstandpunkt für dich zu erkunden und zu formulieren.

 

Eines kann ich dir verprechen: Während du das tust, wirst du immer mehr du selbst sein.

 

Und hier ist eine kleine Brücke für dich, die dir den Weg immens erleichtert:

Erkenne dich selbst, wie du bist.

Mit der kleinen Brücke: 7 Schritte zu mehr Selbsterkenntnis kannst du 1 Woche lang mit kleinen Übungen die Verbindung zu dir selbst und deinem inneren Kern festigen oder aktivieren.

Du wirst dich behutsam so kennenlernen, wie du wirklich bist.

Am Ende triffst du viel bessere Entscheidungen für dich. Weil dein Blick auf dein Leben klarer ist.

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Wir schwingen auf der #Schmetterlingsfrequenz.

Wer vollkommen bei sich selbst ankommen will, nimmt sich Schmetterlinge als Vorbild: Sie ent-falten sich und zeigen der Welt ihre Farben beim Fliegen.

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Über Gabriele Feile:

Gabriele ist angekommen auf der #Schmetterlingsfrequenz und erfüllt ihre Lebensaufgabe: Brücken bauen.

Sie ist sich sicher: Je mehr Menschen so sind, wie sie gedacht sind und tun, wofür sie gemacht sind, je ausgeglichener ist die Welt.

Gabriele fliegt voraus, blickt aus großer Distanz auf die Welt und kann scheinbare Gegensätze verbinden und Brücken zu unerreichbaren Orten bauen.

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