Lesen bildet.

Aus Gründen der Selbstfindung ist Lesen ein absoluter Top-Tipp. Denn Bücher vermitteln oft in lehrhafter Weise, worum es im Leben geht. Sie fordern zur Reflexion auf und lassen uns an Erfahrungen teilhaben, die wir selbst auch gemacht haben.

Nicht immer müssen es Sachbücher und Fachbücher sein, die uns weiterbringen. Auch in Romanen finden sich hilfreiche Botschaften, die unterhaltsam und oft mit Humor dargeboten werden.

Zum Welttag des Buches am 23. April habe ich deshalb 5 Romane zur Selbstfindung ausgewählt, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Vielleicht ist ein Buch dabei, das dich magisch anzieht (oder mehrere). Viel Vergnügen wünsche ich dir!

 

Selbstfindung – ein unendliches Thema

 

Die Reise zu sich selbst wird in vielen Büchern verarbeitet – ob Klassiker oder moderne Literatur. Manchmal sind es Geschichten von Heldinnen und Helden, oft geht es um Menschen wie du und ich. Und hin und wieder wird es besonders spannend oder abenteuerlich.

 

Romane zur Selbstfindung: Spannung, Spiel und Selbsterkenntnis

 

Buecher zur Selbstfindung lesen Man sieht einer Frau über die Schulter, die ein Buch liest.

 

Diese Romane zur Selbstfindung empfehle ich dir aus Überzeugung:

 

1. Das Gewicht der Worte – Pascal Mercier

Zugegeben: Das ist ein dicker Schmöker. Doch jede Seite davon ist wertvoll. Der Autor erzählt hier die Geschichte des Übersetzers Simon Leyland, der sich vorgenommen hat, alle Sprachen rund um das Mittelmeer zu lernen. Ein ärztlicher Irrtum verschafft ihm unverhofft die Möglichkeit, sein Leben noch einmal völlig neu zu gestalten.

Meine Leseerfahrung:

Das Buch ist sprachlich anspruchsvoll, aber gut zu verstehen. Ich habe es geradezu verschlungen und verfolgt, wie Leyland, im Glauben, er hätte einen Hirntumor, sein Leben im Angesicht des Todes rasant umbaut. Als dann doch alles anders kommt, als gedacht, beschäftigt sich der gebildete Protagonist mit dem Sinn des Lebens und reflektiert schonungslos.

Mein Fazit:

Ja, das Umfeld, in welchem „Das Gewicht der Worte“ spielt, ist reichlich privilegiert, vielleicht sogar elitär. Doch wer sich für die Schönheit der deutschen Sprache begeistert und zudem offen für neue Erfahrungen ist, wird diesen Roman zur Selbstfindung sehr genießen.

 

2. Yoga Town – Daniel Speck

Ziemlich konträr zum ersten Tipp spielt dieser Roman im wilden Jahr 1968 in Indien. Dort hält sich eine Clique junger Deutschen im Ashram der Beatles auf. Typisch für diese Zeit geht es um Selbsterkenntnis und Selbstfindung – gerne mithilfe von Yoga, Meditation und Drogen aller Art. Mit im Gepäck: viel Musik und jede Menge Selbstzweifel.

Aus der Buchbeschreibung: Als ihre Mutter Corinna nach ihrem siebzigsten Geburtstag spurlos verschwindet, reist Lucy gemeinsam mit ihrem Vater Lou nach Rishikesh, dem Geburtsort des Yoga, um sie zu suchen. In dem verfallen Ashram am Ufer des Ganges entdeckt sie die Spuren des tragischen Geheimnisses ihrer Eltern … und einen neuen Weg für ihr eigenes Leben.

Meine Leseerfahrung:

Dieser spannende Zeitreise-Roman, der eine Vater-Tochter-Beziehung zum zentralen Element hat, hat mir ganz besonders gefallen. Ich wusste nicht viel über die Beatles und ihren Guru und war begeistert von den Geschichten (ob wahr oder erfunden). Roadtrip, Zeitreise und Selbstfindung in einem Paket.

Mein Fazit:

„Yoga Town“ ist ein extrem gut geschriebener, lustiger und tiefsinniger Roman, der sich mit der Reise zu sich selbst beschäftigt.

 

3. Kein guter Mann – Andreas Izquierdo

Auf der Rückseite steht: Es gibt einen Gott. Er heißt Walter.

Walter ist Postbote und auf den ersten Blick sehr, sehr unbeliebt. Als er kurz vor der Rente strafversetzt wird, ist er für die Beantwortung der Post in der Christkindfiliale zuständig. Der zehnjährige Ben schreibt an Gott und Walter antwortet. Nicht nur das, er hilft ihm.

Jetzt wird es leider unangenehm für Walter, denn das Schicksal ist ein mieser Verräter. Er muss sich dafür rechtfertigen, dass er ein guter Mann sein und allen Erwartungen an ihn gerecht werden will.

Meine Leseerfahrung:

Der Roman „Ein guter Mann“ hat mich schnell ein seinen Bann gezogen, vor allem weil die Geschichte von Walter nicht alltäglich ist. Nach und nach erfährt man, warum er so ein „Ekel“ geworden ist und hat Sympathie und Mitgefühl mit ihm.

Mein Fazit:

Das Buch ist besonders für Männer erleuchtend, weil es die typischen Erwartungen an Männer zum Thema hat. Doch auch mich als Frau hat die Geschichte angesprochen. Vor allem, weil deutlich wird, dass wir alle unser Paket mit uns herumtragen.

 

4. Bevor der Kaffee kalt wird – Toshikazu Kawaguchi

In einem Café in Tokio gibt es einen magischen Stuhl, der Reisen in die Vergangenheit möglich macht. Die Reise darf nur so lange dauern, bis der Kaffee in der eigenen Tasse kalt wird.

In vier zauberhaften Geschichten erzählt der Autor von Liebenden, einem Paar, Schwestern und Mutter und Kind. Sie alle begegnen sich in der Vergangenheit. Ob sich das Schicksal auf einen neuen Plan einlässt?

Meine Leseerfahrung:

Der Weltbestseller liest sich flüssig uns spannend. Neben den Geschichten erfährt man auch viel über die japanische Kultur. Der Sinn des Lebens wird in jeder Geschichte beleuchtet.

Mein Fazit:

Absolutes Must-read! Der Roman verbreitet positive Gefühle und gibt Hoffnung in anstrengenden Zeiten.

 

5. Es bleibt doch in der Familie – Christiane Wünsche

Der Familienroman beschreibt, was aus Menschen wird, wenn sie ein großes Erbe in Aussicht haben. Drei Schwestern sollen gemeinsam mit ihren zwei Cousins und einem Unbekannten den Nachlass ihrer Tante antreten. Bis zur Testamentseröffnung graben sie in der Vergangenheit und finden Unglaubliches heraus. Wollen sie das Erbe unter diesen Umständen überhaupt annehmen?

Meine Leseerfahrung:

Neben dem Thema „Geld“, das uns zeigt, wie wir wirklich ticken, geht es im Buch um Zusammengehörigkeit und um Identität. In einem großen Bogen von 1955 bis heute wird deutlich, dass Menschen schon immer daran geknabbert haben, wirklich sie selbst zu sein.

Mein Fazit:

Wie die anderen Bücher der Autorin ist auch „Es bleibt doch in der Familie“ ein Roman, der sich leicht und schnell lesen lässt. Jede und jeder wird sich in einer der Rollen wiederfinden. Das Buch regt zum Nachdenken und Fantasieren an und ruft dazu auf, seine eigenen Denkgrenzen infrage zu stellen.

 

Bonus: Ein weiteres Buch für dich!

 

Als ich im Sommer 2020 meinen Kokon als Schmetterling verließ, waren alle Ausreden auf einen Schlag weg.

Ich kannte endlich meine Lebensaufgabe: Brücken zu scheinbar unerreichbaren Orten bauen. Jetzt wusste ich, dass ich mit allen passenden Gaben ausgestattet bin, um meine Lebensaufgabe zu erfüllen.

Also schrieb ich endlich das Buch, das ich schon seit 20 Jahren schreiben wollte.

Es hat geduldig gewartet, bis ich alles erlebt hatte, um ein Buch zur Selbstfindung zu verfassen. Meine Selbstfindung und deine!

Achtung: Es ist kein Roman zur Selbstfindung. Dafür ist es voll mit wahren Geschichten, meiner eigenen und der von anderen Menschen, die die Schmetterlingsfrequenz erreicht haben.

Buch „Schmetterlinge fallen nicht vom Himmel“ von Gabriele Feile

Mein Buch ist 2023 im LebensGut Verlag erschienen.

 

Es heißt

Schmetterlinge fallen nicht vom Himmel

Wie ich den Sinn des Lebens suchte und meine Lebensaufgabe fand

 

Neben berührenden und amüsanten Geschichten aus dem Leben enthält jedes Kapitel Fragen, die dich zum Reflektieren einladen.

Du kannst einen Bogen zu dir und deinem Leben schlagen und erfahren, wie du die Schmetterlingsfrequenz erreichst.

Plus: Ich gebe viele weitere Tipps für Bücher zur Selbstfindung, die du ideal als Wegweiser nutzen kannst.

 

Die Botschaft des Buches lautet:

 

Je mehr Menschen sich selbst finden und auf der Schmetterlingsfrequenz ankommen, desto ausgeglichener wird die Welt.

Denn: Menschen, die sich verwandelt haben, sind im Frieden mit sich selbst. Und zufriedene Menschen sorgen dafür, dass es auf der Welt mehr Frieden gibt.

Mein Tipp: Falls du das Buch gerne online bestellen und mich als Autorin unterstützen willst, dann bestelle dir das Buch zum regulären Preis beim LebensGut Verlag. Dort kannst du auch andere Bücher zur Selbstfindung bestellen.

 

Es gibt für jede Situation ein passendes Buch

 

Gerade in anstrengenden Zeiten, in denen die Zeit fürs Lesen vielleicht fehlt, sind Romane ideal. Sie sind „leichtere Kost“ als Sach- und Fachbücher. Und dennoch liefern Sie häufig viel Stoff für das eigene Leben.

Romane zur Selbstfindung zu lesen, ist meine absolute Herzensempfehlung an dich – egal, ob du die Schmetterlingsfrequenz erreichen willst oder schon dort bist.

 

Deine Gabriele

 

PS: Welche dieser Romane zur Selbstfindung hast du schon gelesen? Was haben Sie bei dir bewirkt?

PPS: Falls du dich auch für Sachbücher zur Selbstfindung interessierst, findest du hier 16 Empfehlungen. 

  • Lerne, was besser ist, als ein durchgetaktetes Leben.
  • Erfahre, warum dein bisheriges Leben gut für dich war.
  • Plus: Erhalte regelmäßig Weg-Weiser von Gabriele Feile, mit denen du souverän auf Kurs zu einem erfüllten Leben bleibst.
Dein Weg zur Schmetterlingsfrequenz 11 wertvolle Impulse

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